Wie der Coronavirus Unternehmen

zum Umdenken zwingt

von Jochen Breunig

 

Ein Virus rüttelt derzeit die ganze Welt auf. Das neuartige SarS-CoV-2, ein Erreger, der zur Familie der Coronaviren gehört und die Lungenkrankheit COVID-19 hervorrufen kann, bringt nicht nur die Gesellschaft, sondern mittlerweile auch die Wirtschaft gehörig durcheinander.

 

Während auf der einen Seite wegen Hamsterkäufen Bestände in Einzelhandel regelrecht geplündert werden, steht auf der anderen Seite die Wirtschaft still.

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Die Wirtschaft wird massiv beeinflusst

Die Lebensmittelindustrie erlebt zwar gerade einen Boom; Einzelhändler sind mit der aktuellen Situation aber überfordert. Zusätzliche Kosten und Arbeitskräfte müssen aufgebracht werden, um der Nachfrage gerecht zu werden.

Was nicht als „lebensnotwendig“ angesehen wird, wird dahingegen boykottiert. Durch die mittlerweile von einigen Bundesländern ausgesprochenen behördlichen Verbote von Großveranstaltungen gehen die Menschen schlichtweg auch weniger „vor die Tür“ — aus Angst, aus Unsicherheit.

In vielen Städten sind im stationären Einzelhandel dadurch schon Umsatzeinbußen von bis zu 30% zu spüren. Tendenz: Stagnierend.

 

Auch die Absage von Leitmessen führt zu Problemen in der Wirtschaft. Viele Unternehmen nutzen große und kleine Messen als Präsentations- und Vertriebspunkt, u.a. auch für Lead-Generierungen, Werbung von Kunden oder Produkten sowie zum Networken. Abgesehen vom wirtschaftlich-finanziellen Schaden, die Veranstalter und Messebauer hier davontragen, ist somit sekundär natürlich ebenso der Teilnehmer oder Aussteller betroffen.

 

Auch an anderer Seite hat die Wirtschaft durch die Entwicklungen rund um das Coronavirus ein Problem. Arbeitnehmer in vielen Unternehmen können ihrem Arbeitsalltag nicht mehr konsequent nachgehen, da eine physische Anwesenheit Voraussetzung ist. Digitale Arbeitswege und -methoden sind Firmen zum Teil auch im 21. Jahrhundert noch fremd.

 

Die Arbeit kann dahingehend nur unzureichend ausgeführt werden. Den Mitarbeitern durch Homeoffice und damit einhergehend digitale Kommunikationswege, Arbeits- und Zeitmessungs-Tools auch die Arbeit von Zuhause möglich zu machen, wäre dahingehend ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Die interne digitale Transformation

Was also können wir aus der aktuellen Situation lernen?

 

Es ist wichtig, sich der digitalen Transformation hinzugeben oder sich zumindest aktiv damit zu beschäftigen. Ausgehend von der aktuellen Lage rund um das Coronavirus müssen Arbeitsprozesse rundum erneuert oder mindestens erweitert werden.

Ein Unternehmen, das in der digitalen Branche mitspielen will, kann nur überleben, wenn es sich dieser auch hinsichtlich der Arbeitsbedingungen anpasst.

Hier kann man von anderen Unternehmen oder Spezialisten dazulernen. Remote-Arbeitsweisen sind in vielen Branchen fest verankert. Vor allem international agierende Unternehmen sind auf solche Workflows angewiesen. Schließlich kann man nicht ständig den Kollegen aus Übersee für eine halbe Stunde Meeting einfliegen lassen, geschweige denn eine Immobilie mit Büroräumen für lediglich einen Mitarbeiter anmieten.

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Die externe digitale Transformation

Nicht nur für die Arbeit innerhalb eines Unternehmens sind digitale Arbeitsprozesse mittlerweile unabdingbar. Wenn wegen einer ökologischen Katastrophe oder anderen wirtschaftlichen Umständen physische Anwesenheit, wie z.B. auf Messen, ein Problem werden, können auch digitale Präsentations- und Sales-Prozesse Abhilfe schaffen.

Weiterhin kann der stationäre Einzelhandel auch in die Welt des World Wide Web transformiert werden. Beschaffungsseiten, Online-Shops, Marktplätze — solche Plattformen werden immer beliebter.

 

Benutzerfreundliche Websites bieten Kunden die Möglichkeit, auch „remote“ einzukaufen.

Gerade in der aktuellen Lage sind derartige Angebote eine echte Alternative. Gerade die Transparenz über Produktvielfalt und Ressourcen würde sowohl den Kunden als auch den Anbietern helfen.

Wenngleich ein Unternehmen natürlich nicht gänzlich „remoten“ muss, können Arbeitsprozesse anteilig optimiert werden. Eine digitale Transformation muss und kann nicht absolut sondern ad-hoc geschehen.

Viele Unternehmen sehen nicht die Notwendigkeit, sich mit der Digitalisierung zu beschäftigen. Wenn aber ein äußerlicher Faktor sie dazu aber zwingt, werden sie zum Umdenken bewegt. Im besten Fall ist ein früher Schritt in die richtige Richtung besser, als am Ende den Anschluss zu verpassen.

Was bedeutet das für die Zukunft?

Ironischerweise zeigen gerade solche Pandemien uns, wie überlebenswichtig Digitalisierung für Unternehmen sein kann. B2B-Leitmessen werden abgesagt, stationäres Retailgeschäft bricht ein, Unternehmen haben keine etablierten Tools oder Prozesse, um Remote-Arbeit effektiv zu organisieren. Umso wichtiger verstehen wir unsere Mission, unseren Kunden bei der Beschleunigung des digitalen Wandels zu unterstützen, indem wir Sie unterstützen:

 

  • Proaktiv den digitalen Wandel in der eigenen Organisation zu beschleunigen
  • Digitale Vertriebskanäle und Produktplattformen zu schaffen bzw. auszubauen
  • Prozesse, Systeme und Kultur auf Remotearbeit ausrichten und vorbereiten
  • Einen generellen Mindshift hin zu ergebnisorientiertem statt präsenzorientierten Arbeiten herbeizuführen

Viele Unternehmen sind diesen Weg bereits erfolgreich gegangen. Spätestens nach Corona hat die Stunde für alle geschlagen. Eine Alternative gibt es nicht!

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