Experten-Interview mit Manuel Rülke

So lapidar es klingt: Aber neben der psychischen Gesundheit sollte auch die physische Gesundheit und damit auch die Sicherheit eines Arbeitnehmers sollten beim Arbeitgeber oberste Priorität haben. Während im Büro gewisse Faktoren der Sicherheit noch kontrolliert werden können, ist der Arbeitnehmer im Homeoffice erstmal auf sich selbst gestellt.

Sicherheit im Homeoffice

Physische Sicherheit

Hierzu gehören nicht nur gut funktionierende Arbeitsutensilien, wie der PC, das Zubehör oder Kommunikationsgeräte jeglicher Art, sondern auch essenzielle Dinge, wie ein guter Schreibtischstuhl, ein passender Tisch oder ausreichend Licht: „Wenn man acht Stunden am Tag an einem Küchenstuhl sitzt, wird sich das innerhalb der nächsten zwei, drei Wochen auf die Schlafqualität auswirken und daraufhin auch auf die Arbeitsqualität des Mitarbeiters“, so Rülke.

Das Wohnumfeld

Faktoren, die sich seitens des Arbeitgebers nicht so leicht beeinflussen lassen, aber dennoch ein Problem darstellen können, sei natürlich auch die Beschaffenheit des direkt Wohnumfelds. Stürzt ein Mitarbeiter, beispielsweise auf nicht gut beschaffenen Treppenstufen, oder erkältet sich wegen nicht funktionierender Heizungen, liegt das nicht in der Hand des Arbeitgebers.

Unfälle in den eigenen vier Wänden, auch während der Arbeitszeit, werden dementsprechend nicht automatisch von der Versicherung der Firma abgedeckt, anders als wenn solche Unfälle in den Räumlichkeiten des Unternehmens selbst passieren würden. Eine rechtliche Lage, die bislang noch nicht ausdefiniert ist. Der Arbeitnehmer muss also selbst dafür sorgen,

Teil 3: IT-Sicherheit
Sicherheit im Homeoffice

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