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FLUX
FLUX Geräte GmbH ist ein B2B-Hersteller für hauptsächlich Pumpen, weiterhin aber auch Produkt-Systeme aus Pumpen, Motoren, Durchflussmessern, Zubehör und vielem mehr, der seine Produkte über eigene Vertriebskanäle sowie ein Ersatzteil-Ökosystem vermarktet. Gemeinsam mit Y1 wurde die veraltete, fragmentierte Systemlandschaft durch eine moderne, integrierte Digital Experience Platform auf Basis von Pimcore ersetzt – mit zentraler Produkt- und Contentverwaltung, nahtloser ERP-Anbindung und einer skalierbaren Architektur für künftige internationale Märkte.
Die bestehende Systemlandschaft von FLUX war technologisch überholt und bestand aus isolierten Einzelsystemen mit unstrukturierten Datenströmen. Konkret bestanden folgende Probleme:
Fragmentierte Datenhaltung: Produkt- und Contentdaten wurden dezentral und inkonsistent gepflegt – eine zentrale „Single Source of Truth" fehlte vollständig.
Keine Automatisierung möglich: Ineffiziente, manuelle Datenflüsse verhinderten die Skalierung des Geschäftsmodells und blockierten Automatisierungspotenziale.
Schwer wartbare Architektur: Die bestehende Systemarchitektur war komplex, kaum erweiterbar und band unverhältnismäßig viele Ressourcen in der Wartung.
Fehlende Integrationsfähigkeit: Keine durchgängige Anbindung zwischen ERP (proALPHA), Website, Ersatzteilshop und weiteren Systemen.
Limitierte User Experience: Sowohl für externe Kunden als auch für interne Nutzer bot die Plattform keine zeitgemäße, konsistente Erfahrung.
Keine Mandantenfähigkeit: Das System war nicht auf internationale Märkte und mehrsprachige Anforderungen ausgelegt.
Der Handlungsdruck entstand durch die Kombination aus wachsenden Marktanforderungen, steigendem Wettbewerb und der Erkenntnis, dass die bestehende Plattform weder die aktuelle Produktstrategie noch zukünftige Skalierungsszenarien (internationale Märkte, neue Vertriebskanäle) tragen konnte.
Vom Datenchaos zur Digital Experience Platform – eine Quelle, ein System, unbegrenzte Skalierung
Technologische Basis
Einführung von Pimcore als integrierte DXP – kombiniert PIM, DAM und CMS in einer Plattform
API-first-Architektur für maximale Integrationsfähigkeit und Zukunftssicherheit
Anbindung des ERP-Systems proALPHA via OpenAPI (JSON-Upsert mit Fehlerbehandlung, Retries und Monitoring)
Später folgt auch die E-Commerce-Komponente, sodass Produkt direkt kaufbar werden
PIM – Produktdatenmanagement
Aufbau eines vollständigen Datenmodells mit definierten Pflichtattributen, Wertelisten und Relationen
Zentrale Pflegestruktur als Basis für konsistente, qualitativ hochwertige Produktdaten
Automatisierte Produktfreigabe per Skript nach Datenmigration
DAM – Digital Asset Management
Konzeption eines Metadaten-Schemas inkl. definierter Renditions (Ausleitungsformate für Bilder und Dokumente)
Strukturierte Medienverwaltung für konsistente Wiederverwendung von Assets
CMS – Website & Content
Entwicklung eines MVP-Webauftritts mit priorisierten Templates und Areabricks
Implementierung von SEO (strukturierte Daten, XML-Sitemap, Robots.txt, Hreflang-Strategie)
Tracking-Setup via Google Tag Manager, Data Layer, User Centric (DSGVO-konform), Google Analytics
Newsletter-Integration via Rapidmail (Embed-Script als Areabrick)
Ersatzteilsuche-Schnittstelle (Spareparts.live)
Partnerportal-Bundle
UX & Design
Nutzerzentrierte UX-Konzeption: Sitemap, Low-Fidelity Wireframes, Moodboard (Figma)
UI-Design auf Basis des validierten UX-Konzepts
Frühe Einbindung der Fachanwender (Early User Involvement) zur Vermeidung theoretischer Endlosdiskussionen
Governance & Prozesse
Content-Governance-Konzept: Sprach-/Regionen-Matrix, Übersetzungs- und Freigabeprozesse, Rollen & Rechte
Klar definierte Workflows und SLAs für die interne und externe Zusammenarbeit
Prinzip „Standard vor Individualentwicklung" (80/20): Customizing nur wo unbedingt nötig

Das Projekt wurde in einem iterativen, modularen Phasenmodell umgesetzt:
Phase 1 – Scoping
Analyse der Ausgangssituation, Systemlandschaft und Geschäftsprozesse
Workshops zur Erhebung fachlicher Anforderungen (PIM, DAM, CMS, ERP-Integration)
Definition des MVP-Scopes, Datenmodells und der Systemarchitektur
Erstellung von Prozessdiagrammen, Decision Log, SEO-/Tracking-Plan
Phase 2 – Pilot (Proof of Concept)
Validierung der technischen und fachlichen Machbarkeit auf Basis von Pimcore
Aufbau eines funktionierenden PoC für PIM, DAM, CMS und ERP-Integration
Erstellung eines Low-Fidelity UX-Konzepts (Wireframes, Moodboard)
Prüfung der Pimcore-Lizenzstrategie (Community vs. Professional Edition)
Erste ERP-Schnittstelle zu proALPHA exemplarisch getestet
Early User Involvement: Fachanwender pflegen erste Produkte und Inhalte selbst ein
Phase 3 – Implementierung Gesamtprojekt
Iterative Umsetzung aller definierten Arbeitspakete in Sprints
Regelmäßige Review-Termine, Q&A-Sessions und enge Abstimmung mit dem Kunden
Methoden & Tools
Workshops (Scoping, Requirements Engineering, Review)
Figma (UX/UI-Design)
Decision Log & offene Punkte-Tracking
OpenAPI-Spezifikation für ERP-Integration
Agile Entwicklung in Sprints mit definierten Milestones





