„Nutze das richtige Werkzeug bei professionellen Aufgaben“

Zusammengefasst:

Excel ist ein nützliches Werkzeug für viele Büroaufgaben, doch es stößt schnell an seine Grenzen, wenn es als PIM-System genutzt wird. Viele Unternehmen nutzen Excel für das Produktinformationsmanagement, was zu erheblichen Einschränkungen führen kann. Hier sind die wichtigsten Gründe, warum Excel keine adäquate Lösung für PIM ist und wie ein dediziertes PIM-System die Probleme lösen kann.

Im Detail

Nur 2 Dimensionen

Excel organisiert Daten in Zeilen und Spalten, was für einfache Datensätze ausreicht. PIM-Daten erfordern jedoch zusätzliche Dimensionen wie Sprachen, Kontexte (verschiedene Kanäle), Hierarchien oder Versionen. Diese Komplexität kann Excel nicht abbilden, was oft zu redundanten Daten und Fehlern führt.

Kenntnisstand

Die Excel-Kenntnisse der Anwender variieren stark. Ohne prozessgesteuerte Abläufe sind nicht-Excel-Experten schnell überfordert. Zudem führen komplexe Makros und Funktionen zu weiteren Problemen, da nicht alle Anwender diese beherrschen oder korrekt anwenden können, was zu inkonsistenten Daten führt.

Vererbung

In Excel werden Daten oft durch Kopieren verwaltet, was fehleranfällig und zeitaufwendig ist. Ein PIM-System ermöglicht hingegen die Vererbung von Attributen, was die Datenpflege vereinfacht und konsistenter macht. Massenpflege in Excel ist ineffizient und erhöht das Risiko von Fehlern.

Dezentral

Excel-Dateien werden oft dezentral gespeichert, was zu verschiedenen Versionen derselben Daten führt. Diese dezentrale Speicherung erhöht das Risiko, mit veralteten oder falschen Daten zu arbeiten, da es keine zentrale Datenquelle gibt, die immer aktuell ist.

Governance

Excel bietet kaum Möglichkeiten zur Daten-Governance. Es ist schwierig zu kontrollieren, wer welche Daten bearbeitet hat oder wer welche Änderungen vornehmen darf. Jeder kann das Datenmodell durch Hinzufügen neuer Spalten verändern, was die Datenintegrität gefährdet.

Prozesse

Excel unterstützt keine gesicherten Prozesse oder Bearbeitungsstatus für Produkte. Zwar lassen sich Statusfelder oder farbige Markierungen verwenden, doch sind diese nicht mit den Daten verknüpft. Ein Produkt kann als freigegeben markiert sein, aber dennoch weiter verändert werden. Rollen und Berechtigungen sind ebenfalls kaum umsetzbar.

Zusammenfassung

Excel kann gewisse Prozesse und Produktdaten unterstützen, aber es ist kein Ersatz für ein dediziertes PIM-System. Die genannten Einschränkungen verdeutlichen, warum ein spezialisiertes PIM-System unverzichtbar ist, um die Anforderungen des Produktinformationsmanagements effektiv zu erfüllen.

Fragen? Dann fragen!

Jedes Unternehmen hat einzigartige Anforderungen, Voraussetzungen und Daten, weshalb jedes PIM-Projekt individuell angegangen werden muss. Ich möchte Ihnen daher eine maßgeschneiderte Lösung anbieten und Sie persönlich beraten. Bitte kontaktieren Sie mich, um ein erstes Gespräch zu vereinbaren.

Marc Kulow berät zu PIM-Lösungen, egal ob PIM-Integration, PIM-Upgrade oder allgemeines PIM-Projektmanagement.

Marc Kulow

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